Aktuelles

Es ist wieder so weit!

Das STADTRADELN München geht in die 10. Runde!

10 Jahre gibt es das Stadtradeln bereits und schon seit 200 Jahre das Fahrrad – das ist doch eine echte Motivation!

Dieses Jahr radeln wir wieder vom 25. Juni bis 15. Juli 2017 als Team ÖDP München beim Stadtradeln mit und unsere Teamkapitänin Katharina Horn übernimmt zum 4. Mal die Leitung.

Bitte tragt euch unbedingt bei unserem Team ein und radelt was das Zeug hält und die Pedale bzw. der Atem hergeben – Jeder Kilometer auf dem Radl ist ein Kilometer weniger mit dem Auto oder Bus/Tram/U-Bahn und jeder von uns allen geradelte Kilometer wird irgendwann auch die Verantwortlichen für die schlechte Luft in München überzeugen – Bessere Bedingungen für Radler sind unabdingbar und ihr zeigt, dass wir viele sind, die viel erradeln können!

Übrigens, Radeln hilft: Dir selbst, den anderen und der guten Luft!

Hier könnt ihr euch in unser Team eintragen:

Anmeldung Stadtradeln 2017

Spielregeln: Ihr könnt die gefahrenen Kilometer auch nachträglich eintragen, sogar Kilometer, die ihr nicht in München radelt können gezählt werden und ihr könnt bei der Anmeldung auch angeben, wenn ihr für zusätzliche Radler Kilometer eintragen wollt, also alles ziemlich einfach.

Weitere Informationen unter

Blog der ÖDP

Böse Technik – gute Technik!?

“Montagsgedanken” 19.06.2017 von Bernhard G. Suttner

Eine alte Regel für die Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten lautet: Politik setzt Ziele – Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft finden Wege. Ich halte viel von dieser Systematik. Deshalb bin ich nicht begeistert, wenn derzeit Parteien und Polit-Aktivisten Sätze von sich geben wie z.B. „Keine neuen Verbrennungsmotoren bis zum Jahre sowieso!“ Wenn die Motoren mit Gas aus der „power-to-gas“-Technik laufen, also mit gespeicherter Wind- und Sonnenenergie, warum sollen sie dann nicht auch Busse, LKWs und PKWs bewegen? Das landesweite Gasnetz ist ein bereits bestehendes, leistungsfähiges Speichersystem – warum soll man es nicht auch für Treibstoff nutzen? Problemfrei ist auch die Elektromobilität nicht: Man denke nur an den problematischen Materialbedarf für Batterien und Steuerungselektronik.
Richtiger wäre es, wenn Politik nicht einzelne technische Wege favorisieren würde, sondern anspruchsvolle Ziele vorgäbe und das Finden guter Wege anderen überließe. Gute Ziele wären ganz sicher „Halbierung des Verkehrsbedarfs“, „Deutliche Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs und Verdoppelung der ÖPNV-Leistungen“, „Reduzierung aller schädlichen Emissionen in Richtung Null“ und so weiter…
Nur im Ausnahmefall sind PolitikerInnen die besseren Ökonomen, Techniker und Wissenschaftler. Der Job der Politiker ist es, im Wählerauftrag gemeinwohlorientierte Ziele zu setzen.

Wer ist Horst Möller?

“Das Wort zum Freitag” 23.06.2017 von Stephan Treffler

Die Auflösung des Rätsels erfolgt später. Er ist auf alle Fälle, wie der Presse in dieser Woche zu entnehmen ist, ein starker Gegner von Volksabstimmungen auf Bundesebene. Das Volk sei zu sehr von Emotionen geleitet und viele Fragen könnten nicht mit einem Ja oder einem Nein beantwortet werden. Und träfe das Volk bei Plebisziten denn auch die richtigen Entscheidungen? Hier wird es aber schwierig. Waren die Entscheidungen für die Atomkraft, dann für den Ausstieg, dann für den Einstieg, dann für den Ausstieg und nunmehr für die weitest gehende Kostenübernahme bei den Langzeitfolgen, die allesamt von Politikern getroffen wurden, immer richtig? Wir kennen das Phänomen alle: Unsere gewählten Politiker beziehen bei vielen Themen immer sofort konträre Positionen – obwohl sie laut Möller als "Profis" doch wissen müssten, was richtig ist. Das ist also Quatsch. Die Bayerische ÖDP, die mit Volksbegehren in Bayern die meisten Erfahrungen hat, darf und muss sich zu diesem Thema immer wieder äußern. Das ist hiermit geschehen. Und Horst Möller ist der frühere Leiter des Instituts für Zeitgeschichte.