20.02.2021 –

Anti-Siko-Demonstration für den Frieden

Von links: Alpan im Gespräch mit Markus (beide ÖDP München) und der JÖ Vorstand Rosa, Miri und Jules auf der Anti-Siko, mit ÖDP-Lastenrad.

Am Samstag, den 20.02.2021 haben wir uns um kurz vor 14 Uhr auf dem Münchner Marienplatz versammelt und gemeinsam gegen die sog. Sicherheitskonferenz demonstriert.  Unter dem Motto „Lockdown für Rüstung, Militär und Krieg“ hatte das „Aktionsbündnis gegen die Sicherheitskonferenz“ wie jedes Jahr zur Demonstration aufgerufen. Gemeinsam mit der ÖDP demonstrierten jung und alt neben- und miteinander.

Obwohl die Sicherheitskonferenz aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr online stattfand, waren wir am Ende mehrere hundert Demonstrierende, die ein starkes Zeichen an die Politik sendeten, als wir mit unserem Demozug vom Marienplatz bis vor den Bayerischen Hof zogen.

Das Aktionsbündnis, in dem sich unsere JÖ-Vorstandsvorsitzende Miriam Klink seit 2019 ebenfalls engagiert, steht unter anderem gegen Kriegspolitik und Aufrüstung, gegen Rassismus und Nationalismus und für Frieden und Abrüstung. Diese Forderungen unterstützen wir aus der JÖ-München, weshalb wir selbstverständlich auch dieses Jahr (wenn auch unter strengen Hygieneauflagen) mitdemonstrierten.

Während Rosa Marghescu (1. stellvertretende Vorsitzende) in ihrer neuen Rolle als Ordnerin aufblühte (mit Funkgerät!), übertrug Julia Prantl (2. stellvertretende Vorsitzende) die Auftaktkundgebung live auf Instagram über unseren Kanal @joe_oberbayern und Miriam gab dem Münchner Merkur ein kleines Interview.

Wir sind gespannt, ob die Politiker:innen auf unsere Forderungen antworten werden und was sie der wachsenden Kritik an der Sicherheitskonferenz entgegensetzen wollen. Und natürlich sind wir auch beim nächsten mal wieder dabei!

12.02.2021 –
JÖ Youtube Channel 

Die ganze Gesprächsrunde ist ebenfalls auf Youtube zu finden, aufgrund der Länge in 3 Teile: Teil 1, Teil 2 , Teil 3

Seit neuestem sind wir auf Youtube unterwegs!

Schaut gleich mal hier links rein, ein Teaser von unserer Gesprächsrunde zum Thema Rassismus vom letzten Jahr.

Beim nächsten Treffen am 10.03. wollen wir diese Diskussionsrunde Revue passieren und darüber reflektieren, wie wir seither mit dem Thema umgehen und was wir daraus gelernt haben. Schaut euch gerne vorher das ganze Gespräch auf unserem Channel an!

Natürlich freuen wir uns, wenn ihr unseren YouTube-Kanal abonniert, über den wir euch im Videoformat auf dem Laufenden halten werden, was die Aktivitäten der JÖ München und Umgebung anbelangt! In Kürze werden wir dort auch die Aufnahmen der Social Media Seminare hochladen.

Wenn du Ideen für Videos hast oder gerne mitwirken möchtest, melde dich einfach bei uns 🙂

24.01.2021 – 

Junger Ökologe wird Direktkandidat für die BTW

Yannick Rouault ist Direktkandidat der ÖDP Landkreis München 

Yannick Rouault heißt der ÖDP-Direktkandidat für die Bundestagswahl am 26. September. Yannick lebt in Ottobrunn und ist im dortigen Ortsverband Ottobrunn/Neubiberg aktiv. Er arbeitet freiberuflich als Kameramann für öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender im Bereich Wissenschaftsjournalismus. Seit 3 Jahren engagiert sich der 27-jährige in der ÖDP und ist auch Mitglied der Jungen Ökolog:innen München Stadt & Land.

Der Direktkandidat engagiert sich bei der ÖDP, weil diese trotz ihres Status als Kleinpartei so kompromisslos und unermüdlich für den Umweltschutz eintritt, wie sie es zuletzt beim Volksbegehren Artenvielfalt unter Beweis gestellt hat. Auch ihre kritische Einstellung gegenüber eines von vielen Seiten propagierten, endlosen Wachstums zeugt von einer realistischen und weitsichtigen Politik, die auch dem Deutschen Bundestag gut täte.

Mit seiner Nominierung als Kandidat hat Yannick es sogar geschafft, in der lokalen Presse aufzutauchen.

Wir freuen uns, dass Yannick als Direktkandidat gewählt wurde. Wir unterstützen Yannick beim Wahlkampf und wünschen ihm viel Erfolg.

Wenn du Lust hast, Yannick beim Wahlkampf zu helfen oder Fragen an ihn hast, dann schreib ihm doch einfach unter: email hidden; JavaScript is required

10.06.2020 – Diskussionsrunde zum Thema Rassismus 

Anlässlich der zahlreichen rassistischen Gewalttaten der vergangenen Monate – sowohl in den USA als auch in Deutschland – haben wir von der JÖ München beschlossen, uns einmal näher mit Rassismus auseinanderzusetzen. Da die meisten von uns damit bisher kaum bis gar nicht in Berührung gekommen sind, haben wir uns externe Expertise geholt. Unser Experte war Martin Lorenz. Er ist Sänger, Tänzer und Coach aus Berlin und hat sich in den letzten Jahren intensiv mit Rassismus beschäftig, auch, weil er leider selbst davon betroffen ist.

Als Vorbereitung durften wir einen Ausschnitt aus dem Buch „Exit Racism“¹ von Tupoka Ogette lesen. Es ging hierbei um die Entstehung von Rassismus, der seinen Ursprung in der Kolonialzeit hat. Um die Versklavung von meist afrikanischen Menschen ideologisch zu rechtfertigen wurden sogenannte Rassenlehren aufgestellt. Es gab nach diesen Rassenlehren verschiedene „Rassen“, die anhand von äußerlichen Merkmalen wie Hautfarbe oder Haaren festgelegt wurden. Diesen „Rassen“ wurden zudem verschiedene charakterliche Eigenschaften zugeschrieben, aufgrund derer manche „Rassen“ als überlegen wurden. Die „weiße Rasse“ wurde als die von Natur aus die am meisten entwickelte „Rasse“ angesehen und alle anderen dementsprechend minderwertiger. Daraus schlossen die Rassenideologen, zu denen beispielsweise auch der Philosoph Immanuel Kant gehörte, dass weiße² Menschen das Recht besäßen, anderen Menschen zu versklaven und auszubeuten.

Diese Rassentheorien haben sich seit dem 18. Jahrhundert in allen Bereichen der Gesellschaft eingenistet. Auch wenn sie mittlerweile in der Wissenschaft als widerlegt gelten und für weiße Menschen meistens nicht mehr erkennbar sind, erfahren aber BIPoCs³ nach wie vor oftmals täglich die Folgen davon, in Form von Alltagsrassismus. Ein Beispiel dafür kann die Frage sein „Wo kommst du her?“ sein, die BIPoCs ständig gestellt werden. Martin erklärt uns, dass diese Frage an sich erst einmal kein Problem darstellt, aber in vielen Fällen problematisch sein kann: „Wenn mich Leute fragen, wo ich herkomme, dann sag ich, Berlin. Aber dann kommt halt meistens der Satz: „Ne, ne, das meine ich nicht. Wo kommst du wirklich her, wo sind deine Wurzeln?“. Das ist für BIPoCs häufig verletzend, da somit suggeriert wird, dass sie nicht als Deutsche wahrgenommen werden, auch wenn sie in Deutschland geboren, aufgewachsen und sozialisiert sind und mit der Kultur ihrer Vorfahren, die nicht aus Deutschland kommen wenig bis gar nichts zu tun haben.

Ein häufiges Problem bei Diskussionen über Rassismus ist, dass eine Handlung erst dann als rassistisch wahrgenommen wird, wenn sie auch rassistisch gemeint ist. Viele Menschen, die zu Rassismus forschen plädieren daher dafür, mehr auf die Auswirkung einer Handlung zu achten als auf die Absicht dahinter. Das wird gerne an folgendem Beispiel erklärt: „Wenn ich einem Menschen über den Fuß fahre, dann ist es für dessen Schmerz unerheblich, ob ich das mit Absicht gemacht habe.“ Zudem wird Rassismus gerade in Deutschland mit einer schweren moralischen Schuld in Verbindung gebracht. Dieses Schuldempfinden hindert Menschen dann häufig daran, sich mit der eigenen rassistischen Sozialisation auseinanderzusetzen, da sie sich nicht mit erdrückendem Schuldgefühl auseinandersetzen wollen. Daher sollte das Schuldkonzept in diesem Kontext möglichst vermieden werden, damit sich Menschen leichter damit tun, sich mit rassistischen Handlungen auseinanderzusetzen.

Nach all dem Input brannte uns natürlich die Frage in den Köpfen: Was können wir jetzt gegen Rassismus tun?
Martin empfiehlt: Erstmal mehr informieren, die eigenen rassistischen Verhaltensweisen erkennen und lernen sie abzubauen. Und vor allem, immer zuhören, wenn jemand von seinen/ihren Rassismuserfahrungen berichtet. Und dann kann man auch Freunde, Familie und Bekannte besser daraufhin hinweisen.

Text: Simon Eisen

¹ https://www.exitracism.de
² https://www.zdf.de/kinder/logo/sprache-gegen-rassismus-100.html
³ Abkürzung für Black, Indigenous and People of Color

15.03.2019 – Gründung der Jungen Ökologen Oberbayern

Junge Ökologen Oberbyern

Junge Ökologen Oberbayern

Was kommt dabei heraus, wenn sich zehn motivierte, engagierte junge Menschen an einem Samstagvormittag in München treffen? Die Jungen Ökologen Oberbayern.

Und wie kommt es dazu? Ganz einfach. Am 15.03.2019 lernen sich einige Mitglieder der Jungen Ökologen aus verschiedenen Landkreisen in Oberbayern auf der ersten internationalen Großdemonstration der „Fridays for future“-Bewegung in München kennen.

Mehr über das Gründungstreffen könnt ihr hier lesen.

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