ÖDP-Stadtvorstand beschließt Wohnraumkonzept

Wohnraum vor Büroraum – ÖDP fordert Moratorium

„Der Wachstumswahnsinn muss ein Ende haben“ erklärte Petra Wolge im Stadtvorstand der ÖDP München. Die Stadt München hat zwar kein Wachstumskonzept, weist aber fortlaufend neue Büroflächen aus.

„Neue Arbeitsplätze bringen neue auswärtige hochbezahlte Arbeitskräfte, die für Menschen in Berufen wie Krankenpflege, Erziehungswesen, Bäckereien, Konditoreien, Metzgern zu neuen Konkurrenten auf dem Wohnungsmarkt werden. Dieser Unfug muss ein Ende haben. Wir fordern, dass keine neuen Büroflächen ausgewiesen werden, bis die Zahl derjenigen, die beim Wohnungsamt wegen Wohnungssuche gemeldet sind um 50% zurückgegangen sind.“ so Stadtrat Tobias Ruff zur Initiative. „Viele Münchner können sich kaum noch ihren Wohnraum leisten.“

ÖDP-Moratorium zum Wohnraum:

„Es werden ab sofort keine neuen Gewerbegebiete innerhalb der Stadtgrenzen ausgewiesen, bis die Zahl der beim Amt für Wohnen und Migration gemeldeten Wohnungssuchenden um 50% gegenüber 2017 gesunken ist.“

Hintergrund: (nur Wohnamtszahlen):

  • 2016 gab es 11.000 Wohnungssuchenden
  • 2017 gab es 17.000 Wohnungssuchenden
  • 2018 ist die Zahl weiter steigend

Ein zusätzlicher Büroplatz von 15 qm führt zu Wohnraumbedarf von 84 qm (im Schnitt).

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