Oktober 2019 // „Familien schlafen nicht auf Bürotischen“ - ÖDP-Kandidaten kritisieren Wegfall von 800 Wohnungen

ÖDP-Spitzenkandidaten kritisieren Entscheidung der Argenta, in der Parkstadt Schwabing statt Wohnungen Büroflächen zu bauen und fordern Aufklärung.

Neue Wohnungen brauchen wir – aber keinesfalls noch mehr Büros oder Gewerbeflächen. Die Stadt muss für die Parkstadt Schwabing aufklären, ob das Versagen hier bei der Stadt, dem Planungsreferat oder der Politik liegt, beziehungsweise, ob der Investor hier falsches Spiel spielt.“ Markus Raschke (35), ÖDP-Spitzenkandidat für die Stadtratswahl sieht dringenden Handlungsbedarf.

Der Investor Argenta hatte erklärt, statt 800 Wohnungen nun doch sein Areal als Büroflächen vermieten zu wollen.

Johann Sauerer (49), ÖDP-Stadtrat im Planungsausschuss, schimpft: „Es kann nicht sein, dass entgegen aller Abmachungen eine 180°-Wende vollzogen wird, und wenn die Änderung des Bebauungsplans absurde neun Jahre dauert, dann läuft hier gewaltig was schief.“

Die ÖDP verweist auch auf ihr neues Bürgerbegehren gegen maßlose Nachverdichtung, bei der oftmals der auf Kosten der Mieten neue Gewerbegebiete und Büroflächen entstehen. Die ÖDP-Kandidaten fragen sich: „Wie lange braucht es noch, bis die Stadtregierung versteht, dass Familien nicht auf Bürotischen schlafen?“

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