September 2016 // Bürgerbegehren "Raus aus der Steinkohle" sammelt am Streetlife-Festival über 3.000 Unterschriften

„Wir Münchner sind besonders umweltbewusst, das starke Interesse der Münchnerinnen und Münchner am Bürgerbegehren ist ungebrochen.“ – Michael Schabl, Kampagnenleiter des Bürgerbegehrens für eine schnellstmögliche Abschaltung des Steinkohlekraftwerk an der Stadtgrenze von München, feiert den Sammlungserfolg. „Über 3000 weitere Unterschriften an einem Wochenende sind ein klares Bürgervotum für Geothermie statt schmutziger Steinkohle.“

Das Bürgerbegehren fordert von der Stadt, sich an das Pariser Klimaabkommen zu halten und bis 2022 die Fernwärme im ganzen Stadtgebiet auf Geothermie umzustellen, anstatt täglich zwei Güterzüge mit amerikanischer oder russischer Steinkohle zu verheizen. „Langfristig ist das eine Investition in die Zukunftsfähigkeit und Umweltfreundlichkeit der städtischen Energieversorgung, wie uns auch die Geschäftsführung der SWM, namentlich Herr Dr. Florian Bieberbach versicherte. Es fehlt nur der politische Wille, die Umwelt-Slogans der SWM auch mit Inhalt zu füllen.“

Das Bürgerbegehren Raus-aus-der-Steinkohle mit über 50 Münchner Verbänden wie der Katholischen Arbeitnehmerbewegung demonstrierte auf dem Streetlive-Festival am Wochenende, wie man dem Heizkraftwerk den Dampf abdreht.

„Wir haben eine Verantwortung, gerade unseren Kindern gegenüber, die mit der umweltfreundlicheren Geothermie ein viel besseres München vorfinden sollen, als mit einer CO2-Schleuder die jedes Jahr obendrein 750 Tonnen hochgiftigen Müll erzeugt.“ so Schabl weiter. Es ergaben sich viele interessante Gespräche wie beispielsweise mit einer Frau aus Unterföhring, die über eine sich formierende Gruppe von Frauen berichtete, die über eine erhöhte Brustkrebsrate klagen. Der Zusammenhang mit den Emissionen des Kraftwerks liegt nahe.

Die Münchnerinnen und Münchner haben noch weiter die Möglichkeit, mit Ihrer Unterschrift für eine saubere und umweltfreundliche Region zu unterschreiben. Das Bündnis für saubere Energie wird solange weitersammeln bis mit Sicherheit die nötigen 3% der Wahlberechtigten Münchens zusammen sind. Weitere Informationen unter www.raus-aus-der-steinkohle.de

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