25Jan

5G Global Protest Day // Bürgerinitiative „STOPP5G München schließt sich dem internationalen Protestaufruf an

Odeonsplatz zum Karl-Stützel-Platz, München

13:00 Uhr

5G Global Protest Day

Die fünfte Mobilfunkgeneration wird ohne Technikfolgenabschätzung eingeführt

Die Bürgerinitiative „STOPP5G München“ schließt sich dem internationalen Protestaufruf am 25. Januar 2020 an

Videostreaming in Echtzeit, Smart Homes oder Telemedizin – Die neue Technologie 5G verspricht eine schöne neue Mobilfunkwelt. Normalerweise greift in diesem Fall nach Artikel 191 der EU und dem Artikel 20a GG das Vorsorgeprinzip, damit auch künftige Generationen in einer lebenswerten Umwelt aufwachsen und leben können. Trotz aller bekannter Risiken hält der amtierende EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis dies für „eine zu drastische Maßnahme“.

Der Initiator des „5G Space Appeal“ Arthur Firstenberg hat den 5G Global Protest Day ins Leben gerufen, um zu zeigen, dass Menschen weltweit sich mit den Risiken von 5G beschäftigen und der Einführung wegen der bereits bekannten negativen Wirkungen bisheriger elektromagnetischer Felder auf Mensch und Umwelt kritisch gegenüberstehen. Dem Protest haben sich mittlerweile Bürger aus mehr als 30 Ländern angeschlossen.

In München beginnt die Demonstration um 13 Uhr am Odeonsplatz, von wo der Demonstrationszug zum Karl-Stützel-Platz startet. Die Bürgerinitiative „STOPP5G München“ wird vor Ort über das Thema aufklären.

Hintergrundinformationen:

Die Bürgerinitiative „STOPP5G München“ wurde im Herbst 2019 gegründet, um die Bevölkerung über die Risiken des neuen Mobilfunkstandards 5G aufzuklären. Die ÖDP München und weitere Initiativen haben sich inzwischen angeschlossen.

Drastische Risiken durch 5G

Die Zahl von 5G Basisstationen erhöht sich deutlich – selbst in Häusern, Läden und Krankenhäusern.
Unternehmen wie SpaceX schießen jetzt schon Tausende von Satelliten ins All, die garantieren sollen, dass es in Zukunft keine „weißen Flecken“ mehr auf der Landkarte gibt.

Die Feldstärke der Hintergrundstrahlung in der Umwelt wird dadurch zusätzlich stark zunehmen. Prognosen zeigen, dass die Zahl elektrohypersensibler Menschen durch die allgegenwärtige Strahlung drastisch ansteigen wird. Niemand wird sich der Exposition entziehen können. Menschen und Tiere sind gleichermaßen betroffen. Insekten und andere Kleinstlebewesen werden von den künftigen Frequenzen komplett durchdrungen.

Aber auch der Energieverbrauch der Informations- und Telekommunikationstechnik wird nach bisherigen Schätzungen bis 2030 um mindestens 30 Prozent steigen. Mit dem Internet der Dinge, in dem sogar Windeln mit einem Sender ausgestattet werden und der vollkommen vernetzten Smart City wird der Bürger vollends gläsern.

Forderungen der Bürgerinitiative „STOPP5G München“

• Ein Moratorium von 5G, bis dessen Unschädlichkeit bewiesen ist: Vorsorgeprinzip einlösen!
• Langzeitforschungen zu 5G
• Neue, dem aktuellen Forschungsstand angemessene Grenzwerte, die schützen
• Prinzip der Strahlungsminimierung mit konsequenter Trennung der Innen- und Außenversorgung
• Nationales Roaming: Alle Mobilfunkanbieter sollen ein Netz nutzen, um eine Mehrbelastung zu vermeiden
• Neue Expositionen vermeiden
• Strahlungsfreie Räume in Kitas, Schulen und auf Spielplätzen schaffen
• Den Einsatz alternativer Technologien wie der Lichttechnologie LiFi

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