17Sep

Bundesweite Großdemonstration // CETA und TTIP stoppen - Für einen gerechten Welthandel!

Odeonsplatz - (U3/4/5/6 - Haltestelle Odeonsplatz), 80539 München

12:00 - 16:00 Uhr

Jetzt wird entschieden! Bundesweite Großdemonstrationen in sieben Städten am 17. September 2016 – ab 12:00 Uhr!

CETA und TTIP, die Abkommen der EU mit Kanada und den USA, drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben. Im Herbst geht diese Auseinandersetzung in die heiße Phase: EU und USA drücken aufs Tempo und wollen TTIP bis zum Jahresende fertig verhandeln.

CETA ist bereits fertig verhandelt. EU-Kommission und Bundesregierung wollen, dass das Abkommen beim EU-Kanada-Gipfel im Oktober offiziell unterzeichnet wird. Zuvor müssen sowohl der EU-Ministerrat als auch die Bundesregierung entscheiden, ob sie CETA stoppen. CETA dient als Blaupause für TTIP. Schon mit CETA könnten Großunternehmen über kanadische Tochtergesellschaften EU-Mitgliedsstaaten auf Schadensersatz verklagen, wenn neue Gesetze ihre Profite schmälern.

Kurz vor diesen Entscheidungen tragen wir unseren Protest gegen CETA und TTIP auf die Straße! Getragen von einem breiten Bündnis demonstrieren wir mit weit über hunderttausend Menschen am Samstag, den 17. September 2016 in sieben Städten – in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Damit fordern wir auch die Landesregierungen auf, im Bundesrat CETA und TTIP nicht zuzustimmen!

Teil des Bühnenprogramms wird ein Gespräch von Politikern sein, an dem auch der Europa-Abgeordnete Prof. Dr. Klaus Buchner von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) teilnimmt. Prof. Buchner engagiert sich seit Jahren gegen die gefährlichen Freihandelsabkommen. Im Europaparlament ist er Mitglied des für TTIP und CETA zuständigen Ausschusses für Internationalen Handel (INTA). Der Stadtverband der Münchner ÖDP ist einer der Bündnispartner der Demo.

Prof. Buchner hat eine Kampagne unter dem Namen „Klaus graust’s vor Massentierhaltung und multiresistenten Keimen“ initiiert. Sollten TTIP und CETA Realität werden, würde Europa mit billigem Fleisch aus nordamerikanischer Massentierhaltung überschwemmt. Die bäuerliche Landwirtschaft, wie sie etwa in Bayern praktiziert wird, könnte preisliche nicht konkurrieren und stünde vor dem Aus. Resistenzen gegen Antibiotika würden weiter zunehmen.

Weitere Infos zur Demo:

http://stop-ttip-muenchen.de und Facebook ÖDP München

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