15Mai

Ride of Silence 2019 - Fahrrad-Demo für Verkehrssicherheit

Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben

Bei einem Ride of Silence wird den im Straßenverkehr getöteten und verletzten Radfahrern und Radfahrerinnen gedacht. Zudem soll die Demonstration mehr Verkehrssicherheit für Radfahrende einfordern. Die Route führt in der Regel an den Ghostbikes der Stadt und/oder anderen Orten an denen Radfahrer im Verkehr getötet oder schwer verletzt wurden vorbei. An den entsprechenden Stellen wird i.d.R. eine Schweigeminute abgehalten. Die Teilnehmer sind nach Möglichkeit weiß gekleidet und radeln schweigend.

Der Ride of Silence findet seit 2003 weltweit in mehr als 300 Städten gleichzeitig am dritten Mittwoch im Mai statt. In Deutschland etwa in Berlin, Köln, Stuttgart und vielen anderen Städten. In Berlin haben 2015 über 1200 Radfahrer teilgenommen.

Beim Ride of Silence 2019 am Mittwoch, 15. Mai 2019 gedenken wir der im Straßenverkehr getöteten Fahrradfahrer.

Zugleich fordern wir mehr Verkehrssicherheit für Fahrradfahrer ein:

  • Sichere Kreuzungen für Radfahrer
  • Abbiegeassistenzsysteme für LKWs
  • Mehr Rücksicht aller Verkehrsteilnehmer

+++ Ort, Zeit und Ablauf werden noch bekannt gegeben +++

Hinweise der Polizei

Es darf jeweils nur auf der rechten Fahrspur der Fahrbahn gefahren werden.
Fahrräder müssen verkehrssicher sein. Dazu gehört insbes. funktionierendes Licht und Reflektoren!
Teilnehmer sollen weiße oder anderweitig gut sichtbare Kleidung (sofern vorhanden mit Reflektoren) tragen.

Aktuelles

Für die Organisation suchen wir noch Unterstützung.

Bitte melde Dich dazu unter email hidden; JavaScript is required

Die Ghostbikes werden von der Werkstatt R18 gestellt.

Weitere Infos über den Ride of Silence München gibts hier

Veranstalter

ADFC München gemeinsam mit der ÖDP München.

Hintergrund

2015 sind in München 5 Radfahrer im Straßenverkehr getötet worden und es gab es knapp 3300 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern. Hauptunfallursachen waren „Abbiegen und Wenden“ (23%), „Vorfahrt, Vorrang“ (17%) und „Falsche Straßenbenutzung (i.d.R. Geisterradeln)“ (6%). [Verkehrsbericht 2015, Polizeipräsidium München, Seite 30ff]

2016 sind in München 4 Radfahrer im Straßenverkehr getötet worden und es gab es knapp 2900 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern. Hauptunfallursachen waren „Abbiegen und Wenden“ (21%), „Vorfahrt, Vorrang“ (20%), „Falsche Straßenbenutzung (i.d.R. Geisterradeln)“ (7%) und „Türöffnungsunfälle“ (5%) [Verkehrsbericht 2016, Polizeipräsidium München, Seite 33ff]

2017 wurden 5 Radfahrer getötet. Insgesamt gab es 2862 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern, etwas weniger als 2016. Bei 2552 davon (90%) wurden die Radfahrer verletzt, davon 310 mal schwer. Hauptunfallursachen waren „Abbiegen und Wenden“ (26%), „Vorfahrt, Vorrang“ (14%), „Falsche Straßenbenutzung (i.d.R. Geisterradeln)“ (14%) und „Türöffnungsunfälle“ (5%) [Verkehrsbericht 2017, Polizeipräsidium München, Seite 33ff]

2018 wurden 10(!) Radfahrer getötet. Es gab 3297 Unfälle mit Radfahrern, 15,2% mehr als 2017. Dabei wurden 2933 Radfahrer verletzt, davon 333 schwer. 57% der Unfälle wurden von den Radfahrern verursacht. Jeder 8. Unfall war ein Abbiege-Unfall, bei dem ein rechtsabbiegendes Fahrzeug den in gleicher Richtung fahrenden Radler übersehen hat. Der Verkehrsbericht steht noch aus, die Zahlen stammen aus dieser Sonderbeilage.

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