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Fremdschämen…

“Montagsgedanken” 17.09.2018 von Bernhard G. Suttner

Das Fremdschämen ist eine eigenartige Sache: Eigentlich muss jede und jeder für sich selbst Verantwortung tragen. Und doch stellt sich manchmal angesichts des Verhaltens anderer Menschen dieses Gefühl ein: „Oh je, oh je… wie kann der nur… das geht doch nicht, das ist doch völlig unmöglich, ekelig, schrecklich zum Schämen.“
Bei der Abstimmung am 12.9.2018 im Europäischen Parlament ging es um die Einleitung eines Verfahrens gegen die Orban-Regierung in Sachen Verletzung der demokratischen Werte der EU. In Ungarn gibt es seitens der Regierung Beschneidung der Pressefreiheit, Gefährdung der Gewaltenteilung und Angriffe auf die Freiheit der Wissenschaft. Einer Zweidrittelmehrheit der Abgeordneten war das alles zu viel. Sie zeigten der ungarischen Regierung die Rote Karte. Gut so. Endlich. Gratulation!
Die rechtsradikalen und nationalistischen Fraktionen stimmten natürlich dagegen. Sie stellten sich Herrn Orban zur Seite. Nur die rechtsradikalen Nationalisten? Nein. Leider – und hier beginnt nun mein Fremdschämen – stellten sich 80% der Abgeordneten, die die bayerische CSU stellt, in namentlicher Abstimmung an die Seite der Nationalisten und Rechtsradikalen: Frau Hohlmeier, Herr Ferber, Frau Niebler, Herr Deß. Proben diese Leute schon einmal die Koalition mit der AfD? Muss man Seehofers Aussage von der Migration als angeblicher „Mutter aller Probleme“ auch als Angebot an die Rechtsradikalen bewerten?
Für bayerische, demokratische Patrioten ist Fremdschämen angesagt… Wer bisher CSU gewählt hat, aber diese Orientierung nach Rechts furchtbar findet, der sollte sich spätestens jetzt neu ausrichten. Schämen reicht nicht mehr.

Was muss man tun,

“Das Wort zum Freitag” 21.09.2018 von

um als Partei von der Presse ernst genommen zu werden bzw. als möglicher Kandidat für den Einzug in ein Parlament zu gelten? Diese Frage ist wichtig, denn erst die häufige Erwähnung in der Presse führt dazu, dass die Wähler einen Einzug auch für möglich oder gar wahrscheinlich halten und dann ihr Kreuzchen dementsprechend machen. Man muss sich einen ungewöhnlichen Namen suchen wie z. B. damals die Piraten oder rassistische Äußerungen von sich geben. Dann wird man groß. Wenn eine Partei fast 400 Mandatsträger in Bayern hat, einige Bürgermeister stellt und seit 30 Jahren als politischer Ideengeber arbeitet, dann ist das keine Meldung. „Hund beißt Mann“ ist uninteressant. „Mann beißt Hund“, das ist für eine Zeitung und ihre Verkaufszahlen einfach besser. Wir werden dennoch nicht populistisch und in Ökologisches Emergency-Team werden wir uns auch nicht umbenennen. Die ÖDP wird einfach weiter unbestechliche Politik machen und damit punkten.

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