Aktuelles

Gelungener Neujahrsempfang der ÖDP München am 14. Januar 2018 im vollbesetzten Hansa Haus München

Bevor es beim Neujahrsempfang zum – für Ökodemokraten gewohnten – „Come together“ bei Kaffee und Kuchen kam, blickte die stellvertretende ÖDP-Vorstandsvorsitzende Beate Fuchs auf das letzte Jahr zurück und war besonders stolz auf das erfolgreiche Bürgerbegehren „Raus aus der Steinkohle“.

Danach gaben unsere Stadträte Sonja Haider und Tobias Ruff einen Einblick in die aktuelle Stadtratsarbeit und machten den Zuhörern bewusst, was zwei Ökodemokraten im Rathaus alles bewirken können.

Bevor die diesjährige Rede begann, berichtete unser EU-Abgeordneter Prof. Dr. Klaus Buchner über seine gegenwärtigen Betätigungsfelder im Europaparlament und nahm dazu kritisch Stellung.

Anschließend regte unser diesjähriger Gastredner Klaus Mrasek (Landesvorsitzender ÖDP Bayern) mit seinem Vortrag „ÖDP – Der bessere Bayern-Plan 2018″ die Zuhörer zum Nachdenken und Innehalten an und machte Mut für die Landtags- und Bezirkstagswahlen im Herbst 2018.

Zum Abschluss ehrte Thomas Prudlo (Stadtvorsitzender ÖDP München) unsere langjährigen Mitglieder. Für ihre aktive Mitarbeit und ihr unermüdliches Engagement beim Stadtverband München sagen wir Petra Köberlein für 30 Jahre und Michael Sandweg für 35 Jahre ÖDP-Mitgliedschaft herzlichen Dank.

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Gelungener Neujahrsempfang der ÖDP München am 14. Januar 2018 im vollbesetzten Hansa Haus München

Bevor es beim Neujahrsempfang zum – für Ökodemokraten gewohnten – „Come together“ bei Kaffee und Kuchen kam, blickte die stellvertretende ÖDP-Vorstandsvorsitzende Beate Fuchs auf das letzte Jahr zurück

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Blog der ÖDP

Gut gearbeitet!

“Montagsgedanken” 19.02.2018 von Bernhard G. Suttner

Die Lobbyisten der Flugverkehrswirtschaft haben gut gearbeitet: Im Koalitionsvertrag der geplanten GroKo (Zeile 3711 ff) findet sich zum Luftverkehr die folgende Passage:

„Wir wollen faire Rahmenbedingungen im Einklang mit europäischen und internationalen Regelungen für die Luftverkehrswirtschaft. Dazu gehören die Umsetzung des Luftverkehrskonzeptes, die Entlastung unserer Flughäfen und Luftfahrtunternehmen von einseitigen nationalen Kosten… Die bedarfsgerechte Kapazitätserweiterung der Flughäfen muss auch in Zukunft möglich sein. Die Luftverkehrswirtschaft ist aufgefordert, den durch Emissionen verursachten Nachteilen wirksam zu begegnen.“

Das heißt: Die lächerlich niedrige Luftverkehrsabgabe, die seit dem Jahr 2010 zu zahlen ist, wird wieder abgeschafft! Das umweltschädlichste Verkehrsmittel wird dann wieder völlige Steuerfreiheit genießen. Auch für weitere Start- und Landebahnen will die neue Bundesregierung sorgen…

Besonders ergreifend liest sich der Schlusssatz der Passage. Tatsächlich, da wird von "Nachteilen" der Emissionen gesprochen. Mutig mutig! Die Sorge um diese Nachteile ist bei der Luftverkehrswirtschaft genau am richtigen Platz. Man wird sich dort wohl an der Automobilindustrie orientieren, die ja auch aufgefordert war und ist, den vom Dieselmotor „verursachten Nachteilen“ wirksam zu begegnen.  

Der Flughafen in München

“Das Wort zum Freitag” 23.02.2018 von Stephan Treffler

geht jetzt immer wieder mal durch die Presse: Er sei so umweltschonend, so ökologisch – und das verdiene höchsten Respekt. Er stellt einen Leuchtturm unter den Flughäfen dar. Ja gut, es gibt einige kritische Leserbriefe, die darauf aufmerksam machen, dass es der Flugverkehr ist, der uns Probleme bereitet und nicht der Flughafen. Dennoch ist es natürlich großartig, wenn zumindest am Boden alles Mögliche versucht wird, die Auswirkungen des Flugverkehrs zu verringern. Und ich werfe diesbezüglich gleich noch eine weitere Idee in die Diskussion um die Folgen von zu viel Verkehr: Wir wäre es, wenn wir – zumindest in den schadstoffbelasteten Großstädten – in alle Autogaragen Energiesparlampen einbauen würden? Das wäre doch schon mal ein Anfang und man müsste sich keine Gedanken über Sperrzonen, Fahrbegrenzungen oder andere Fahrzeugantriebe machen.